Pokern statt Fahren

Alles war angerichtet für die nächsten 24 Stunden: Die Fahrzeugeinstellungen waren gemacht, das Bier kühlgestellt und die Reifen aufgewärmt. Im Gegensatz zum Outdoor-Sommer-Rennen starteten wieder alle Teams bei sich zu Hause (abgesehen vom Team Bandenküsser und Flatout Racingforce 3, welche sich das selbe Wohnzimmer teilten).

Nach einigen Runden mussten wir jedoch feststellen, dass die KI-Stärke wohl wieder mal etwas zu optimistisch eingestellt wurde. Während die 4 Teams Rundenzeiten von 2:02 fuhren, fuhren die Computergegner mit 1:57 auf und davon. Aber die Herausforderung liegt beim Beenden des Rennens, egal, auf welchem Platz man am Ende landet.

Genau da lag der Haken für die Teams Bandenküsser und Ey wo ist mein Auto. Nach zwei Stunden fuhren die Bandenküsser zu schnell in die Boxengasse, in der Annahme, das Fahrzeug werde automatisch abgebremst und zur Boxencrew geführt. Fehlanzeige. Sofort erschien eine fette Schrift auf dem Bildschirm. DISQUALIFIZIERT. Um Mitternacht ereilte dem Team Ey wo ist mein Auto das selbe Schicksal. So wurde aus einem 24h-Rennen ein 22h-Pokern.

Die Teams Flatout Racingforces 3 und Bleifuss konnten das Rennen ohne grösseren Zwischenfälle beenden. Herzliche Gratulation an dieser Stelle.

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